DVTM Kodex: Blaupause für die „Bettertainment” Branche

·  EU hat Vorstufe zu Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet

·  Glücksspiel-Staatsvertrag bedarf Überarbeitung

·  Die Länder sind in Zugzwang

 

 

 

Düsseldorf, 3. August 2015  

 

 

Die Bundesrepublik Deutschland wurde zum Monatsanfang von der EU-Kommission wegen ihrer aktuellen Glücksspielregulierung nachdrücklich kritisiert. Mit dem EU Pilot-Verfahren wurde damit die Vorstufe zu einem Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet.

 

Wie  die EU-Kommission feststellt, führt die jetzige Hängepartie bei der Lizenzvergabe nicht zu mehr Rechtssicherheit, sondern stärkt nur den Grau- und Schwarzmarkt. Der Versuch der Länder über den Glücksspiel-Staatsvertrag ihr Lotterie-Monopol aufrecht zu erhalten und private Wettangebote aus dem Markt zu abzuwehren, geht zu Lasten der Verbraucher und Spieler, die zu ausländischen Angeboten gedrängt werden.

Die Folge ist der Wegfall von Bruttosozialprodukt und der Verlust von Steuereinnahmen in Milliardenhöhe sowie der Wegfall von Arbeitsplätzen. Des Weiteren gibt es auf dieser Basis keinen effizienten Verbraucher-, Jugend- und Datenschutz.

 

Der Deutsche Verband für Telekommunikation und Medien hat hierzu aktuell den Kodex um den Bereich „Bettertainment / Responsible Online Gaming“ für Sportwetten, Online-Poker und – Casino, sowie Online-Lotterien  erweitert.

 

zur Pressemitteilung

 

 

Dr. Wulf Hambach, Partner Hambach & Hambach

 

„Die Branche strebt eine konvergente Regulierung des Online-Gaming-Marktes in Deutschland an. Im Vordergrund steht vor allem ein fairer Interessensausgleich zwischen Verbraucherschutz, Politik und Anbietern. Zusammen mit dem DVTM möchten wir uns für eine verbraucherorientierte, rechtssichere und EU-konforme Regulierung des deutschen Online-Gaming-Marktes einsetzen.“

 

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